Kommissionsfusion im Suchtbereich auf Ebene Bund

21.11.19

Der Bundesrat will alle Suchtanliegen in einem einzigen Expertengremium vertreten wissen. Ab Anfang 2020 übernimmt die neue „Eidgenössische Kommission für Fragen zu Sucht und Prävention nichtübertragbarer Krankheiten“ (EKSN) die Aufgaben der bisher drei Kommissionen für Tabakprävention (EKTP), Alkohol (EKAL) und Suchtfragen (EKSF).

Die Zusammenlegung der drei einst nach Gesetzgebungsbereichen eingesetzten Präventionskommissionen steht schon lange auf der Bundesagenda. Bereits 2014 untersuchte IC Infraconsult im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) die Kommissionenlandschaft im Suchtbereich. Unter Mitwirkung der Kommissionspräsidien wurden verschiedene Kooperationsmodelle von „Status quo plus“ bis „Neukonstruktion“ geprüft und eine künftige Neuausrichtung der Kommissionen in einem Bericht zuhanden von Bundesrat Berset skizziert.

Die Kommissionsfusion erfolgt im Rahmen der Überprüfung der ausserparlamentarischen Kommissionen. Der Bundesrat will deren Zahl reduzieren und damit Kosten sparen. Die drei Kommissionen zu verschmelzen diene auch dem Anliegen einer kohärenten Suchtpolitik, liess die Landesregierung verlauten. 

 

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