Die Zielsetzungen bezüglich Erreichbarkeit und Sicherheit bedingen für den Verkehrskorridor Spiez-Interlaken mittel- und langfristig einen Ausbau der bestehenden Infrastrukturen. Die Eisenbahn braucht neue Kreuzungsmöglichkeiten auf der weitgehend einspurig geführten Linie. Die Nationalstrasse 3. Kategorie (mit Niveaukreuzungen und Langsamverkehr) soll wegen der verhältnismässig häufigen Unfälle zur Nationalstrasse 2. Kategorie (vollständige Trennung der Fahrtrichtung und des MIV vom Langsamverkehr) ausgebaut werden. Im Rahmen einer Zweckmässigkeitsbeurteilung prüfte das Tiefbauamt des Kantons Bern die Machbarkeit von 8 verschiedenen Varianten.
Die vom Ingenieurbüro Kissling & Zbinden AG ausgearbeiteten Entwurfsvarianten wurden von IC Infraconsult AG mit einer Nutzwertanalyse und einer NISTRA-Evaluation beurteilt. Diese dienten dem Auftraggeber als Grundlage für einen Entscheid und das weitere Vorgehen.