In Thierachern nahm die Bevölkerung zwischen 2000 und 2005 um über 10% zu. Weil dadurch die Wohnbaulandreserven fast aufgebraucht waren, entschied sich der Gemeinderat für eine Teilrevision der Ortsplanung in den Bereichen Siedlung und Verkehr.

Als Grundlage für die Zonenplananpassungen erarbeitete IC Infraconsult ein Entwicklungskonzept, in dem die Ziele und Rahmenbedingungen beschrieben sind. Das Entwicklungskonzept wurde an einem Werkstattgespräch, zu dem alle Einwohnerinnen und Einwohner eingeladen wurden, eingehend diskutiert und angepasst. Die Teilrevision umfasste schliesslich 14 Zonenplanänderungen mit Einzonungen im Dorfkern zur Verdichtung und im Ortsteil Wahlen zur Ortsentwicklung sowie einer Vergrösserung der Gewerbezone an der Schwandstrasse.

Die Ortsplanungsrevision beinhaltete ebenfalls die Erstellung eines Verkehrsrichtplans, der insbesondere Verkehrsberuhigungsmassnahmen (Tempo-30-Zonen) vorsieht. Die Revision wurde vom Amt für Gemeinden und Raumordnung Mitte 2009 genehmigt.

Hochwasser haben die Geschichte der Stadt Thun kurzfristig und langfristig immer wieder geprägt. Der Bau des Entlastungsstollens war für das Schlossmuseum Thun der Anlass zu einer Sonderausstellung zum Thema Hochwasser.

IC Infraconsult hat die Ausstellung konzipiert und realisiert. Sie war in zwei Hauptteile gegliedert. Ein Informationsteil führte durch die Themen Hochwasser und Hochwasserschutz, Risiko und Klimawandel. Der zweite Teil war eine an den Panoramen des 19. Jahrhunderts inspirierte Installation: Fotografien aus der Bevölkerung zu den Hochwasser 1999 und 2005 wurden gesammelt, in einer Collage zusammengeführt und in einem Kreis aufgehängt.

Mit der Neugestaltung des Finanzausgleichs (NFA) und der Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen hat der Bund die Verantwortung für die Nationalstrassen übernommen.

IC Infraconsult unterstützt das Bundesamt für Strassen ASTRA bei der Konzeption und Realisation von Kommunikationsmassnahmen für das Projekt „Verkehrsmanagement Schweiz VM-CH“, mit dem künftig der Verkehrsfluss auf den Nationalstrassen optimiert und die Verkehrssicherheit erhöht werden soll. Zum Mandat gehört unter anderem die Erstellung von Präsentationen, Factsheets und Plakaten.

Am 18. Juni 2008 hat der Bundesrat das Nationale Programm Tabak (NPT) 2008-2012 verabschiedet und das Bundesamt für Gesundheit BAG mit dessen Umsetzung beauftragt.

IC Infraconsult berät die zuständige Sektion Alkohol + Tabak bei der Planung, Durchführung und Berichterstattung über die vielfältigen Programmaktivitäten. Zum Mandat gehören die regelmässige Aktualisierung des Umsetzungsplans, die Organisation und Durchführung von Programmworkshops sowie bilaterale Standgespräche mit den Aktivitätenverantwortlichen. Zudem stellen wir dem BAG ein Aktivitäten-Management-Tool zur Koordination und Kontrolle der NPT-Arbeiten zur Verfügung.

IC Infraconsult hatte bereits 2007 das BAG in der Schlussphase der Programmerarbeitung im gesamten Projektmanagement unterstützt und dabei auch die Schlussredaktion des NPT 2008-2012 übernommen.

Am 18. Juni 2008 hat der Bundesrat das Nationale Programm Ernährung und Bewegung (NPEB) 2008-2012 verabschiedet und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) mit dessen Umsetzung beauftragt.

IC Infraconsult berät und unterstützt das BAG in seinen vielfältigen Programmaktivitäten. Wir stellen der Programmleitung ein einfaches Programmtool zur Verfügung, mit dem die einzelnen Aktivitäten geplant und dokumentiert werden können und dank dem die Programmleitung jederzeit die Übersicht über den aktuellen „Stand der Dinge“ behält. Wir sorgen für den Support im Unterhalt des Tools sowie für die Schulung der Mitarbeitenden. Weitere Beratungsleistungen betreffen das interne Programmcontrolling und die Aktualisierung des Umsetzungsplans (Jahresplanung).

IC Infraconsult übernimmt im Rahmen des Mandats auch verschiedene Redaktionsarbeiten sowie die Organisation, Moderation und das Reporting von Sitzungen und Workshops mit den für die Programmumsetzung verantwortlichen Stellen und Personen.

Im Kanton Bern teilen sich 12 Strasseninspektorate mit 25 Werkhöfen den Betrieb und Unterhalt auf den Kantonsstrassen. Zusammelegungen von Strasseninspektoraten, Reorganisationen und der Sanierungsbedarf bei verschiedenen Werkhöfen haben den Kantonsoberingenieur veranlasst, eine „Werkhofstrategie Kantonsstrassen“ in Auftrag zu geben. Diese Strategie wird die Basis sein für die anschliessende Planung von Investitionen in die Werkhofinfrastruktur.

IC Infraconsult hat als Basis zur noch zu bearbeitenden Strategie die Ist-Analsyse durchgeführt.

Mit der Verbesserung der Infrastruktursicherheit und dem gezielten Einsatz von entsprechenden Steuerungs- und Controllingsinstrumenten soll die Zahl schwerer Verkehrsunfälle weiter reduziert werden. So will es auch die EU-Richtlinie von 2008 für das transeuropäische Strassennetz.

Im Auftrag des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hat IC Infraconsult in Zusammenarbeit mit Dipl. Ing. M. Doerfel die heute zur Verfügung stehenden Infrastruktur-Sicherheitsinstrumente hinsichtlich ihres möglichen Einsatzes in der Schweiz untersucht.

Die Studie beinhaltet einerseits eine ausführliche Analyse der einzelnen Instrumente wie Black Spot Management, Road-Safety-Audit, Network-Safety Management etc. und enthält andererseits ein Vorkonzept mit verschiedenen Optionen zur Implementierung dieser Instrumente in der Schweiz.

Im Auftrag der Regionalkonferenz Oberland-Ost hat IC Infraconsult das regionale Gesamtverkehrs- und Siedlungskonzept (RGSK) erarbeitet. Das RGSK beinhaltet einerseits das Agglomerationsprogramm Interlaken (2. Generation). Andererseits soll es die Abstimmung von Verkehr und Siedlung in der ganzen Region Oberland-Ost verbessern. Darüber hinaus sind Inhalte von verschiedenen Planungsinstrumenten ins RGSK integriert worden.

Die Vergärung von Biomasse ist in aller Munde. Überall in der Schweiz prüfen Landwirte und Kompostierwerke neue Anlagen.

Die Gemeinde Köniz liess nach einem parlamentarischen Vorstoss und nach Anfragen von Verwertungsbetrieben verschiedene Grüngutverwertungsszenarien überprüfen – mit Verfahren wie die Kompostierung im Privatgarten und in der Siedlung, die Feldrandkompostierung, die Flüssig- und die Feststoffvergärung und die Verbrennung in der KVA. IC Infraconsult und Carbotech beurteilten die Szenarien auf ihre Auswirkungen auf Wirtschaft, Umwelt (Ökobilanzen) und Gesellschaft.

Der Bericht ist Grundlage für einen politischen Entscheid über die künftige Grüngutverwertung in Köniz.

Als Grundlage für die Planung von Spitex- sowie anderen Leistungen für die betagte Bevölkerung liess das Alters- und Versicherungsamt der Stadt Bern Bevölkerungsszenarien erarbeiten. Im verwendeten Modell wurden nicht nur Sterblichkeit und Geburtenhäufigkeit, sondern insbesondere auch wohnungsbauinduzierte Wanderungen berücksichtigt.

Dieses Projekt wurde von Hornung Wirtschafts- und Sozialstudien realisiert, deren Mitarbeiter sich im August 2011 der IC Infraconsult angeschlossen haben.