Die Vergärung von Biomasse ist in aller Munde. Überall in der Schweiz prüfen Landwirte und Kompostierwerke neue Anlagen.

Die Gemeinde Köniz liess nach einem parlamentarischen Vorstoss und nach Anfragen von Verwertungsbetrieben verschiedene Grüngutverwertungsszenarien überprüfen – mit Verfahren wie die Kompostierung im Privatgarten und in der Siedlung, die Feldrandkompostierung, die Flüssig- und die Feststoffvergärung und die Verbrennung in der KVA. IC Infraconsult und Carbotech beurteilten die Szenarien auf ihre Auswirkungen auf Wirtschaft, Umwelt (Ökobilanzen) und Gesellschaft.

Der Bericht ist Grundlage für einen politischen Entscheid über die künftige Grüngutverwertung in Köniz.

Als Grundlage für die Planung von Spitex- sowie anderen Leistungen für die betagte Bevölkerung liess das Alters- und Versicherungsamt der Stadt Bern Bevölkerungsszenarien erarbeiten. Im verwendeten Modell wurden nicht nur Sterblichkeit und Geburtenhäufigkeit, sondern insbesondere auch wohnungsbauinduzierte Wanderungen berücksichtigt.

Dieses Projekt wurde von Hornung Wirtschafts- und Sozialstudien realisiert, deren Mitarbeiter sich im August 2011 der IC Infraconsult angeschlossen haben.

Im Auftrag der römisch-katholischen Gesamtkirchgemeinde Bern und Umgebung haben wir Portraits der 15 Pfarreien des Dekanats Region Bern erarbeitet. Daraus ist u.a. ersichtlich, wie hoch die Kinder- und Betagtenzahlen, die Anteile fremdsprachiger Mitglieder, der Ausbildungsstand und die Zahl der gemischt-konfessionellen und gemischt-religiösen Haushalte sind. Anhand der gegenwärtigen Altersstruktur und der erwarteten Wohnbautätigkeit wird auch ein Blick auf die künftige Entwicklung der römisch-katholischen Bevölkerung in den einzelnen Pfarreien geworfen.

Das Dokument liefert Material für die Ausrichtung der Angebote in den Pfarreien und Pastoralräumen im Seelsorgeraum Bern.

Dieses Projekt wurde von Hornung Wirtschafts- und Sozialstudien realisiert, deren Mitarbeiter sich im August 2011 der IC Infraconsult angeschlossen haben.

Die Gemeinde Muri/BE beabsichtigte, in der Schulanlage Horbern eine Tagesschule einzurichten. Aufgrund eines vorangehend erfolgten Standortauswahl entschied sich die Behörde zur Durchführung eines Studienauftrags mit 5 eingeladenen Architekturbüros zur Erlangung eines Vorprojekts.

IC Infraconsult begleitete die Auschreibung und Durchführung des Studienauftragsverfahrens und moderierte die Kolloquien der Jury.

Wer baut, braucht auch mineralische Baustoffe wie Kies, Sand und/oder Blöcke. Um unnötige Transporte zu vermeiden, sollen diese möglichst aus der Region stammen. Der Regionale Richtplan Abbau, Deponie, Transport soll die Reserven an natürlichen mineralischen Baustoffen sowie den Deponieraum für Inertstoffe koordinieren und langfristig sichern.

IC Infraconsult hat den Richtplan von 1994 aktualisiert, so dass der Bedarf für 30 (Abbau) resp. 20 Jahre (Deponie) gedeckt ist. Als erste Region des Kantons Bern wurden auch die Mengen aus den Geschiebesammlern einbezogen. Die Region verfügt auch über ein Controllingtool, in dem die ab- resp. eingebauten Mengen laufend nachgeführt und zusätzlicher Bedarf sofort erkannt werden kann.

Das touristische Angebot der Destination Rheinfall ist in die Jahre gekommen. Die Anlage wirkt verwildert und ungepflegt, die Wertschöpfung ist niedrig, die Besucherzahlen sinken. Die Handlungskompetenzen verteilen sich auf eine Vielzahl von Institutionen (2 Kantone, Gemeinden), Liegenschaftsbesitzer und Unternehmen. Ein Projekt zur Umgestaltung des Rheinfalls in einen Funpark hatte keinen Rückhalt in der Bevölkerung gefunden.

Der Kanton Schaffhausen und die Gemeinde Neuhausen am Rheinfall beauftragten IC Infraconsult mit der Erarbeitung eines Masterplans, der die landschaftliche Aufwertung des rechten Rheinufers (Schaffhauser Seite) festlegt. Aufgrund eines szenografischen Konzepts wurde die Topografie der Rheinfallanlage wieder erlebbar. Das Erschliessungskonzept nimmt die szenografischen Vorgaben auf, indem die Wegführung von den Parkplätzen und ÖV-Haltestellen zum Flussufer unterschiedliche Ausblicke auf das Naturspektakel freigeben.

Die ergänzende Entwicklungsstrategie beinhaltete verschiedene Teilprojekte zur Organisation (Gründung einer Betriebsgesellschaft), dem Parkplatzmanagement (Gebührenregime, Empfang mit Hostessen und Besucherinformationen am Parkplatz), der Landschaftspflege und der Tourismusförderung. Für dieses Teilprojekt erstellte IC Infraconsult eine Studie, die die bestehenden Grundlagen auf ihre Aktualität überprüfte, und begleitete die Ausschreibung eines touristischen Angebots- und Vermarktungskonzepts.

Schliesslich umfasste das Mandat eine umfangreiche Prozessbegleitung sowie die Durchführung von Mitwirkungsverfahren, Umfragen und Hearings.

Die Zielsetzungen bezüglich Erreichbarkeit und Sicherheit bedingen für den Verkehrskorridor Spiez-Interlaken mittel- und langfristig einen Ausbau der bestehenden Infrastrukturen. Die Eisenbahn braucht neue Kreuzungsmöglichkeiten auf der weitgehend einspurig geführten Linie. Die Nationalstrasse 3. Kategorie (mit Niveaukreuzungen und Langsamverkehr) soll wegen der verhältnismässig häufigen Unfälle zur Nationalstrasse 2. Kategorie (vollständige Trennung der Fahrtrichtung und des MIV vom Langsamverkehr) ausgebaut werden. Im Rahmen einer Zweckmässigkeitsbeurteilung prüfte das Tiefbauamt des Kantons Bern die Machbarkeit von 8 verschiedenen Varianten.

Die vom Ingenieurbüro Kissling & Zbinden AG ausgearbeiteten Entwurfsvarianten wurden von IC Infraconsult AG mit einer Nutzwertanalyse und einer NISTRA-Evaluation beurteilt. Diese dienten dem Auftraggeber als Grundlage für einen Entscheid und das weitere Vorgehen.