Die Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh braucht in den kommenden Jahren mehr und neuen Raum für ihre Schule. Mehrere Gebäude sind sanierungsbedürftig und die Schülerzahlen steigen.

Im Auftrag der Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh überprüft die IC Infraconsult das bestehende Raumangebot und stellt den künftigen Schulraumbedarf anhand von Szenarien für die Zunahme der Bevölkerung und der Schulkinder zusammen. In Zusammenarbeit mit dem Atelier G+S Architekten entstehen verschiedene Lösungsvarianten, die der künftigen Schule mehr Platz bieten sollen. Nach Variantenvergleich, Machbarkeitsprüfung und Auswahl der Bestvariante wird im Gesamtentwicklungskonzept aufgezeigt, wie die Schulinfrastruktur am besten realisiert werden kann.

Mit der strategische Schulraumplanung verfügt die Gemeinde über die nötigen Ent-scheidungsgrundlagen für die weiteren Planungsschritte.

Die Bieler Agglomerationsgemeinde Ipsach möchte künftig die Zunahme des motorisierten Individualverkehrs minimieren und flächeneffiziente, nachhaltige Fortbewegungsmittel fördern.

Der Gemeinderat hat IC Infraconsult beauftragt, die Gemeinde in der strategischen Verkehrsplanung zu unterstützen und den bestehenden Entwurf des Verkehrsrichtplans zu überarbeiten. Durch den Wegfall des offiziellen Westastprojekts hat sich die Ausgangslage zwischenzeitlich wesentlich verändert. Die Arbeiten beinhalten die Erstellung der drei Teilrichtpläne Erschliessung, Veloverkehr und Fussverkehr, die Redaktion eines Erläuterungsberichtes mit strategischen Handlungsgrundsätzen und Massnahmen sowie die Begleitung des Genehmigungsprozesses inklusive stufengerechter Partizipation.

Mit dem Verkehrsrichtplan erhält Ipsach ein breit abgestütztes, strategisches Instrument für die verkehrliche Entwicklung der nächsten 10 bis 15 Jahren.

Der Bundesrat hat am 8. Mai 2020 die Bodenstrategie Schweiz verabschiedet. Sie sieht vor, dass die Schweiz ab 2050 netto keinen Boden mehr verbraucht. Das Parlament fordert nun, dass die ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Bodenstrategie aufgezeigt werden.

IC Infraconsult erstellt in Zusammenarbeit mit dem Büro Vatter diese volkswirtschaftliche Beurteilung. Auf Basis einer Relevanzanalyse werden die massgebenden Wirkungsbereiche identifiziert. Anschliessend eruiert das Projektteam anhand von Experteninterviews und Grundlagenanalysen die Auswirkungen in den drei Nachhaltigkeitsdimensionen. Die Gesamtsynthese reflektiert und bilanziert die Ergebnisse.

Die Studie bildet die Basis für den Postulatbericht der Bundesbehörden und legt dem Parlament die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Bodenstrategie dar.

Das kommunale räumliche Leitbild (KRL) von St. Moritz beinhaltet das Ziel, preisgünstigen und attraktiven Wohnraum für die ansässige Bevölkerung und potenzielle Zuziehende zu schaffen. IC Infraconsult ist von der Gemeinde St. Moritz beauftragt worden, im Rahmen einer Wohnraumanalyse entsprechende Grundlagen aufzubereiten.

In einem ersten Schritt werden individuelle Datensätze des Gebäude- und Wohnungsregisters sowie des Einwohnerregisters kleinräumig und quartierbezogen ausgewertet. In weiteren Schritten werden diese mit Bevölkerungsprognosen und absehbaren Bau- und Entwicklungsprojekten verknüpft. Ebenfalls Teil der Analyse sind Zweitwohnungen, Einkommensverhältnisse, Mietpreise und Vergleiche mit anderen Gemeinden aus der Region.

Der Schlussbericht stellt der Gemeinde St. Moritz faktenbasierte und georeferenzierte Grundlagen für eine zielgerichtete Wohnraumstrategie und die Gesamtrevision der Ortsplanung zur Verfügung.

Mit dem Projekt «Offensive Holz» will der Kanton Luzern das lokale Holznutzungspotenzial besser ausschöpfen. Dabei legt er besonderen Wert auf eine ganzheitliche Betrachtung der Holzkette.

IC Infraconsult unterstützt den Kanton Luzern bei dem Prozess. Die Fördermassnahmen sollen die ganze Holzkette einbeziehen. Es werden insbesondere auch Massnahmen für neue Verwertungsmöglichkeiten der stofflichen Nutzung und die Kreislaufwirtschaft geprüft.

An einem von IC Infraconsult organisierten und moderierten Workshop diskutierten und konsolidieren Branchenvertreter*innen Handlungsfelder und Fördermassnahmen. Zudem entwerfen sie eine gemeinsame Vision der Luzerner Holzkette.

IC Infraconsult synthetisiert die Vorarbeiten und die Ergebnisse des Workshops. Der Schlussbericht enthält eine Beschreibung der Ausgangslage, Ziele, die Vision sowie einen Massnahmenplan. Der Kanton Luzern verfügt damit über entscheidungsdienliche Umsetzungsempfehlungen für eine gezielte und ganzheitliche Förderung seiner Holzkette.

Im ehemaligen Munitionslager bei Mitholz im Kandertal liegen noch mehrere Tausend Tonnen Munition und Sprengstoff im Berg. Das Risiko einer Explosion wird seit jüngerer Zeit höher eingeschätzt als zuvor. Der Bundesrat hat des-halb entschieden, das Lager in den nächsten Jahren zu räumen. Dies hat grosse Auswirkungen auf die Bevölkerung, verschiedene Infrastrukturen sowie die Natur vor Ort.

Die vom Bundesamt für Rüstung armasuisse beauftragte Arbeitsgemeinschaft «ARGE Dreispitz» wird von IC Infraconsult geleitet und besteht aus Fachleuten von geoformer igp AG, Impuls AG, Friedlipartner AG und Grolimund+Partner AG. Die «ARGE Dreispitz» ist zuständig für alle Dienstleistungen und -beratungen im Zusammenhang mit Umwelt und Naturgefahren während der Projektierung und Ausführung. Es handelt sich um ein langjähriges, äusserst delikates und komplexes Projekt, das zahlreiche Teilprojekte umfasst, sehr viele Umweltaspekte betrifft und vor allem eine enge Koordination mit den beteiligten Experten und Behörden erfordert.

Aus Sicht Umwelt ist das oberste Ziel die sichere und gesetzeskonforme Räumung des Munitionslagers und die Be-wahrung der UVP-relevanten Schutzgüter vor negativen Einflüssen über alle Projektphasen hinweg. Die Auftraggeberin profitiert von der grossen Erfahrung, der garantierten Kontinuität und dem Fingerspitzengefühl der breitaufgestellten und eingespielten Arbeitsgemeinschaft.

Um das Stadtzentrum von Le Locle vom Verkehr zu entlasten, hat der Kanton Neuenburg Ende der 1990er Jahre das Projekt einer Umfahrungsstrasse initiiert. Die Hauptstrasse, welche Neuenburg mit Le Locle verbindet, ist 2020 als Nationalstrasse klassiert worden. Damit ist die Verantwortlichkeit zur ihrer seit 2021 laufenden Ausführung an das Bundesamt für Strassen ASTRA übergegangen.

IC Infraconsult und die Agentur WGR sind von der Filiale Estavayer-le-Lac des ASTRA beauftragt worden, die Bauherrin in ihren Kommunikationstätigkeiten zur Umfahrung von Le Locle zu unterstützen. Die Leistungen umfassen die Erarbeitung eines projektspezifischen Kommunikationskonzeptes, die Identifizierung von zentralen Kommunikationsinhalten durch den Kontakt zu den Projektingenieuren, die Erstellung verschiedener Informationsprodukte (Webseite, Newsletter, Anwohnerinformation, Flyer, Informationsbroschüren, Ausstellungen) sowie deren Produktion und Verbreitung.

IC Infraconsult leitet die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) und bringt technisches und umweltbezogenes Fachwissen in die Kommunikation ein. Die Agentur WGR ergänzt IC Infraconsult mit Ihrer Expertise in der Erstellung und Ausführung von Informations- und Kommunikationsprogrammen in der Westschweiz. Diese Zusammenarbeit erlaubt es, den vielseitigen, unterschiedlichen und teilweise auch gegensätzlichen Zielpubliken präzise, vollständige und leicht verständliche Informationen zu liefern.

Mit der steigenden Zahl von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben sinken die Einnahmen aus der Mineralölsteuer und dementsprechend auch die Einnahmen des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds NAF und der Spezialfinanzierung Strassenverkehr SFSV. Im Auftrag des Bundesrates bearbeitet das Bundesamt für Strassen ASTRA nun das Thema Mobiltiy Pricing.

IC Infraconsult steht dem ASTRA bei der Konzeption einer fahrleistungsabhängigen Abgabe und der Initiierung von Pilotprojekten mit einer breitbandigen Fachunterstützung zur Seite. Ein wichtiger erster Schritt ist dabei das Einbringen einer externen Fachexpertise bei der Erarbeitung der nötigen gesetzlichen Grundlagen für Mobility Pricing. Neben der volkswirtschaftlichen und verkehrstechnischen Beratung leistet IC Infraconsult auch Unterstützung im Projektmanagement und der Kommunikation.

Dank der Unterstützung durch IC Infraconsult kann das ASTRA eine qualitative Zweitmeinung in den Gesetzsetzungsprozess und die Pilotprojekte integrieren.

Die Eidgenössische Finanzkontrolle EFK ist das Finanzaufsichtsorgan des Bundes. 2021 überprüft sie die Wirkung des Programms Agglomerationsverkehr. IC Infraconsult unterstützt die EFK dabei fachlich in den Bereichen Raumplanung, Verkehrsplanung sowie Umwelt bei der Erarbeitung der Wirkungsmodelle sowie der Identifikation und Messung der Auswirkungen. Im gleichen Auftrag verfasst IC Infraconsult auch eine Zweitmeinung zur Wirkungsprüfung.

Die Leistungen von IC Infaconsult ermöglichen es der EFK, das Prüfprogramm bezüglich Auswirkungen zu präzisieren und die Erhebungsmethoden zu verbessern.

Bisher hat die Walliser Tourismusdestination ihre Strassensignalisation jeweils nach Bedarf angepasst. Mit der geplanten Be-gegnungs- und Tempo-30-Zone wird neu eine gesamtheitliche Signalisationsplanung eingeführt.

Im Auftrag der Gemeinde Zermatt erfasst IC Infraconsult alle bestehenden Signale mit beschreibenden Informationen und Standortfotos in einer GIS-Datenbank. Zudem hält das Planungsbüro fest, bei welchen Signalen durch die Einführung des neuen Verkehrsregimes Handlungsbedarf entsteht.

Der grafische Überblick zu den Strassensignalen erleichtert Planungen und Unterhaltsarbeiten im Bereich der Signalisation.