Der Bundesrat hat beschlossen, das ehemalige Munitionslager bei Mitholz im Kandertal zu räumen. Während den Sanierungsarbeiten soll die Nationalstrasse vor einem möglichen Havariefall geschützt werden. Das Bundesamt für Strassen ASTRA hat drei verschiedene Korridore für einen sicheren Strassenverlauf festgelegt und IC Infraconsult mit dem Variantenvergleich beauftragt.

Zur Beurteilung verwendet das Projektteam ein auf die spezielle Aufgabenstellung ausgerichtetes Beurteilungssystem, das auf den Nachhaltigkeitsindikatoren für Strasseninfrastrukturprojekte (NISTRA) basiert. In einem ersten Schritt ermittelt IC Infraconsult die Bestvariante der drei Korridore für den Strassenverlauf. Die Robustheit wird mit einer Sensitivitätsanalyse geprüft. In einem zweiten Schritt werden elf mögliche Linienführungen innerhalb des gewählten Korridors verglichen und beurteilt. Zusätzlich zum NISTRA-Kriterienset beinhaltet das Projekt eine stakeholderspezifische Auswertung. So können sowohl sicherheitsspezifische Anforderungen als auch lokale, regionale und nationale Interessen angemessen berücksichtigt werden.

Die Variantenstudie liefert dem ASTRA fundierte Argumente zur Wahl der gesamtheitlich besten Variante. Die Empfehlungen der IC Infraconsult zeigen zudem auf, wie die Bestvariante noch weiter optimiert werden kann.

Für das Hochwasserschutzprojekt Sarneraatal soll die Wirkung der Revitalisierungsmassnahmen geprüft werden. Der Kanton Obwalden hat IC Infraconsult zusammen mit Fischwerk mit der Erhebung des Ausgangszustand beauftragt.

Die Auswertung und Erhebung der Daten erfolgen entsprechend des standardisierten Vorgehens des Bundesamtes für Umwelt BAFU. Im Jahr 2021 findet die Erhebung des IST-Zustandes statt. IC Infraconsult kartiert dafür die Indikatorsets «Ufervegetation» und «Avifauna». Zusätzlich führen wir Erhebungen der Amphibien und Reptilien (Zauneidechsen) durch. Fünf bzw. zehn Jahre nach Abschluss der Arbeiten sollen die Kartierungen wiederholt werden. Der Vergleich vor und nach der Realisierung der Massnahmen sowie über die Zeit zeigt, wie wirksam die umgesetzten Massnahmen für Flora und Fauna sind.

Die Wirkungskontrolle ist ein wichtiges und einheitliches Instrument zur Prüfung der Zielerreichung sowie des effektiven Einsatzes der staatlichen Finanzmittel.

Für die Rhone bei Visp soll die Wirkung der Revitalisierungsmassnahmen überprüft werden. Der Kanton Wallis hat IC Infraconsult zusammen mit Fischwerk, Hunziker, Zarn & Partner beauftragt, den Zustand vor Realisierung der Massnahmen zu erheben sowie in bereits revitalisierten Abschnitten zu rekonstruieren.

Die Auswertung und Erhebung der Daten erfolgen entsprechend des standardisierten Vorgehens des Bundesamtes für Umwelt BAFU. IC Infraconsult leitet die Arbeitsgemeinschaft und kartiert die terrestrische Flora und Fauna. Dies umfasst die Indikatorensets «Ufervegetetation» sowie «Avifauna». Der IST-Zustand wird im Jahr 2022 erhoben. Für bereits revitalisierte Abschnitte wird der Ausgangszustand anhand Luftbilder und vorhandenen Daten bestmöglich rekonstruiert. Fünf bzw. zehn Jahre nach Abschluss der Arbeiten sollen die Kartierungen wiederholt werden. Der Vergleich vor und nach der Umsetzung sowie über die Zeit zeigt, welche Wirkungen die umgesetzten Massnahmen für Flora und Fauna haben.

Die Wirkungskontrolle ist ein wichtiges und einheitliches Instrument zur Prüfung der Zielerreichung sowie des effektiven Einsatzes der staatlichen Finanzmittel.

Der Möölmattebach in Pieterlen ist gemäss der Revitalisierungsplanung des Kantons Bern als Gewässerstrecke mit hohem Nutzen für Natur und Landschaft klassiert. IC Infraconsult hat die Holinger AG bereits bei der Projektierung des Revitalisierungsprojektes am Jurasüdfuss unterstützt. Nun wurde IC Infraconsult von der Gemeinde mit der ökologischen Baubegleitung beauftragt.

Der Auftrag beinhaltet insbesondere die Begleitung der Massnahmen zugunsten des Feuersalamanders sowie die Ausgestaltung des neuen Amphibiengewässers. Der Möölmattebach wird über seine ganze Länge von ca. 700 m revitalisiert und die eingedolten Abschnitte offengelegt.

Durch die ökologische Begleitung der Ausführung wird der gewünschte Nutzen für die Natur sichergestellt und das ökologische Potential optimal genutzt.

Die Melioration des Rebengebiets (2003 bis 2019) in verschiedenen Gemeinden entlang des linken Bielerseeufers hatte aufgrund Neuparzellierungen und entsprechenden Eigentumswechseln massgeblichen Einfluss auf die Rebmauern. Im Zuge dieser Rebgüterzusammenlegung fielen Mauern weg, neue kamen hinzu, Instandstellungsarbeiten wurden vorgenommen sowie die Erschliessung geklärt.

Im Auftrag der Gemeinde Ligerz und in Zusammenarbeit mit der örtlichen Kommission für Flurwesen, Rebbau, Bootsplätze, Gemeindebetriebe und Bestattungswesen (FLURETKO) aktualisiert IC Infraconsult in einem ersten Schritt das kommunale Rebmauerninventar. Darauf aufbauend wird ein neuer Schutzzonenplan der Rebmauern erstellt sowie die Bestimmungen im Bau- und Nutzungsreglement (BNR) betreffend Rebenschutzone und Rebmauern aktualisiert. Diese Arbeiten erfolgen koordiniert mit den Nachbarsgemeinden, dem Projekt des Parc Chasseral zur Aufwertung der Rebmauern sowie den Aufwertungsmassnahmen in Zusammenhang mit dem Doppelspurausbau der SBB.

Mit dem aktualisierten Rebmauerninventar sowie dem neuen Schutzzonenplan wird der Schutz der Rebmauern in der Gemeinde Ligerz grundeigentümerverbindlich gesichert und ihr Unterhalt gefördert.

Zehn Walliser Gemeinden im Perimeter des regionalen Naturparks Pfyn-Finges möchten ihre räumliche Entwicklung gemeinsam angehen und erarbeiten zu diesem Zweck einen interkommunalen Richtplan (ikRP). Das Instrument dient der Koordination von raumwirksamen Strategien und Massnahmen.

IC Infraconsult ist von den Gemeinden beauftragt worden, diesen interkommunalen Richtplan zu erstellen. Das Mandat wird zusammen mit Planax AG und Van de Wetering Atelier für Städtebau GmbH ausgeführt.

Der Richtplan dient insbesondere dazu, flächenintensive Nutzungen in den Bereichen «Arbeit und Wohnen», «Mobilität und Freizeit» sowie «Nutzung natürlicher Ressourcen» miteinander abzugleichen. Gleichzeitig wird den qualitativ hochstehenden Landschaften und den multifunktionalen Beziehungen zwischen Talebene und Bergflanken Rechnung getragen.

Der interkommunale Richtplan ermöglicht es den Gemeinden ihre raumplanerischen Anliegen gemeinsam mit weiteren Akteuren aus der Region und den kantonalen Behörden abzustimmen. Zudem dient er als wichtige Grundlage für die Gesamtrevisionen der kommunalen Nutzungsplanungen.

Die Gemeinde Zermatt will die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Strassenraum sowie die objektive und subjektive Sicherheit für den Fuss- und Veloverkehr erhöhen. Deshalb plant der Gemeinderat von Zermatt die Einführung einer Begegnungszone «Dorf» und der Tempo-30-Zone im Quartier «Spiss».

In einem ersten Schritt analysiert IC Infraconsult im «autofreien» Zermatt die Verkehrsmengen, die effektiven Geschwindigkeiten, das Unfallgeschehen und Sicherheitsdefizite. Darauf basierend werden, klare Ziele formuliert und ein Grundkonzept für die flächendeckende Verkehrsberuhigung entwickelt. Zur Steigerung der Aufenthaltsqualität umfasst das Grundkonzept auch die Entfernung von Signalen und Bodenmarkierungen.

Das Gutachten von IC Infraconsult zeigt den politischen Entscheidungsträgern den weiteren Weg bis zur Realisierung des neuen Verkehrsregimes auf. Es bildet eine wichtige Grundlage für den nun anstehenden Partizipationsprozess .

Die Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh braucht in den kommenden Jahren mehr und neuen Raum für ihre Schule. Mehrere Gebäude sind sanierungsbedürftig und die Schülerzahlen steigen.

Im Auftrag der Gemeinde Rüdtligen-Alchenflüh überprüft die IC Infraconsult das bestehende Raumangebot und stellt den künftigen Schulraumbedarf anhand von Szenarien für die Zunahme der Bevölkerung und der Schulkinder zusammen. In Zusammenarbeit mit dem Atelier G+S Architekten entstehen verschiedene Lösungsvarianten, die der künftigen Schule mehr Platz bieten sollen. Nach Variantenvergleich, Machbarkeitsprüfung und Auswahl der Bestvariante wird im Gesamtentwicklungskonzept aufgezeigt, wie die Schulinfrastruktur am besten realisiert werden kann.

Mit der strategische Schulraumplanung verfügt die Gemeinde über die nötigen Ent-scheidungsgrundlagen für die weiteren Planungsschritte.

Die Bieler Agglomerationsgemeinde Ipsach möchte künftig die Zunahme des motorisierten Individualverkehrs minimieren und flächeneffiziente, nachhaltige Fortbewegungsmittel fördern.

Der Gemeinderat hat IC Infraconsult beauftragt, die Gemeinde in der strategischen Verkehrsplanung zu unterstützen und den bestehenden Entwurf des Verkehrsrichtplans zu überarbeiten. Durch den Wegfall des offiziellen Westastprojekts hat sich die Ausgangslage zwischenzeitlich wesentlich verändert. Die Arbeiten beinhalten die Erstellung der drei Teilrichtpläne Erschliessung, Veloverkehr und Fussverkehr, die Redaktion eines Erläuterungsberichtes mit strategischen Handlungsgrundsätzen und Massnahmen sowie die Begleitung des Genehmigungsprozesses inklusive stufengerechter Partizipation.

Mit dem Verkehrsrichtplan erhält Ipsach ein breit abgestütztes, strategisches Instrument für die verkehrliche Entwicklung der nächsten 10 bis 15 Jahren.

Der Bundesrat hat am 8. Mai 2020 die Bodenstrategie Schweiz verabschiedet. Sie sieht vor, dass die Schweiz ab 2050 netto keinen Boden mehr verbraucht. Das Parlament fordert nun, dass die ökonomischen, sozialen und gesellschaftlichen Auswirkungen der Bodenstrategie aufgezeigt werden.

IC Infraconsult erstellt in Zusammenarbeit mit dem Büro Vatter diese volkswirtschaftliche Beurteilung. Auf Basis einer Relevanzanalyse werden die massgebenden Wirkungsbereiche identifiziert. Anschliessend eruiert das Projektteam anhand von Experteninterviews und Grundlagenanalysen die Auswirkungen in den drei Nachhaltigkeitsdimensionen. Die Gesamtsynthese reflektiert und bilanziert die Ergebnisse.

Die Studie bildet die Basis für den Postulatbericht der Bundesbehörden und legt dem Parlament die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Bodenstrategie dar.