Getreu dem Motto «global denken, lokal handeln» konkretisiert der Gemeinderat mit der Umwelt- und Energiestrategie 2026+ die strategische Ausrichtung der Gemeinde in den Bereichen Umwelt, Energie und Klima.
Gemeinsam mit der dafür gebildeten Arbeitsgruppe, der Bevölkerung und dem Partnerbüro Swiss Climate durften wir seitens IC Infraconsult dieses neue Leitdokument erarbeiten. Dabei wurde die Ausgangslage analysiert, die strategischen Ziele und Massnahmen mit dem Gemeinderat erarbeitet sowie ein öffentlicher Anlass mit der Bevölkerung durchgeführt.
Mit definierten Zielen und einem Massnahmenkatalog dient die Strategie dem Gemeinderat und der Gemeindeverwaltung künftig als Wegleitung.
Die revidierte Gewässerschutzverordnung des Bundes, welche am 1. Juni 2011 in Kraft getreten ist, verpflichtet die Kantone, die Gewässerräume nach eidgenössischen Vorgaben bis Ende 2018 umzusetzen. Seit 2018 gelten die strengeren Übergangsbestimmungen.
Gemäss der neuen Gewässerschutzgesetzgebung sind sämtliche offenen und eingedolten Gewässer im Zonenplan zu erfassen und mit einem flächig dargestellten Gewässerraum zu ergänzen. Der Gewässerraum ersetzt den heutigen Gewässerabstand des Baureglements. Die Berechnung der minimalen Breite des Gewässerraums basiert auf der Breite und der natürlichen Funktion des Gewässers sowie der Funktion des Hochwasserschutzes.
In der Gemeinde Vinelz werden die Gewässerräume neu in einem separaten Zonenplan Gewässerraum festgelegt. Der Zonenplan Gewässerraum erfolgt in Koordination mit der Revision der Neufassung der Uferschutzplanung Teilplan Nr. 1.
Die Gemeinde Spiez ist als touristisches Ausflugsziel sehr beliebt. Die touristische Attraktivität bringt jedoch auch Herausforderungen mit sich: Eine grosse Nachfrage nach Ferien- und Zweitwohnungen erhöht den Druck auf Erstwohnungen sowie auf bezahlbaren Wohnraum für Einheimische.
Die Wohnraumanalyse von IC Infraconsult beschreibt faktenbasiert die allgemeine Wohnraumsituation. Wir erläutern die Kennzahlen in einem Bericht und veranschaulichen sie räumlich als Kartendarstellungen. In der Synthese wird die Situation anhand eines „Stressbarometer Erstwohnraum“ beurteilt. Daraus kann der Handlungsbedarf in den jeweiligen Handlungsfeldern abgeleitet und in eine Wohnraumstrategie überführt werden, um nachhaltig die Ziele der Gemeinde zu erreichen.