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Perspektive Bahn 2050: Parlament unterstützt den Bahnausbau

Der Bundesrat hat diesen Sommer die neue Langfriststrategie «Perspektive Bahn 2050» vorgestellt. Nun befassen sich der National- und Ständerat mit dem Geschäft. Im Zentrum der Debatte stehen die aktuellen und künftigen Ausbauprojekte für die «Perspektive Bahn 2050». Grundsätzlich ist man sich in den beiden Räten einig, dass für die Abwicklung der Mobilität von Menschen und Gütern auf der Schiene umfangreiche Investitionen in die Schweizer Bahninfrastruktur erforderlich sind. Insgesamt sollen für Bahnprojekte schweizweit rund drei Milliarden Franken zur bereitgestellt werden. Dazu zählen u. a. der Ausbau der Strecken Genf-Lausanne und Zürich-Winterthur, der Ausbau der Knoten Genf, Bern, Basel, Olten, Liestal und Bellinzona, der Ausbau der Bahnhöfe Lausanne, Freiburg und St. Gallen sowie die zweite Röhre des Lötschberg-Basistunnels und der Doppelspurtunnel Ligerz-Twann.

Im Auftrag des Bundesrates hat das Bundesamt für Verkehr BAV Ende 2022 eine Vernehmlassung zum Stand der Ausbauprogramme für die Bahninfrastruktur, zur Perspektive Bahn 2050 und zum Vorgehen für die nächsten Ausbauschritte durchgeführt. Im Rahmen der Vernehmlassung sind insgesamt 177 Stellungnahmen eingegangen.

IC Infraconsult hat das BAV bei der Erfassung, Analyse und Aufbereitung der Vernehmlassungseingaben sowie der Redaktion des Vernehmlassungsberichts massgeblich unterstützt. Die Vernehmlassungsergebnisse zur «Perspektive Bahn 2050» bilden u. a. eine wichtige Grundlage für die aktuelle Debatte im National- und Ständerat.