Zwischen dem Auslauf des Thunersees bis zur Scherzligschleuse fehlen den Äschen in der Aare die fürs Laichen nötigen Lebensräume. Eine neue Machbarkeitsstudie des Ingenieurunternehmens Kissling + Zbinden AG soll denkbare Aufwertungsmassnahmen aufzeigen.

IC Infraconsult unterstützt das Projekt in kommunikativ-partizipativer Hinsicht. Akteure und von Aufwertungsmassnahmen Betroffene sollen frühzeitig in die Arbeiten einbezogen werden. Zum Auftrag gehören ein Stakeholder-/Kommunikationskonzept sowie die Workshop-Planung und -Moderation. In Subakkordanz von Kissling+Zbinden AG.

Das 2011 in Kraft getretene Betriebsreglement für die Regulierung des Thunersees sieht Pegelschwankungen des Wasserstands vor, die möglicherweise Flachmoore (Weissenau, Gwattlischenmoos, Seeallmend) und Amphibienlaichgebiete beeinträchtigen. Deshalb lässt das Amt für Wasser und Abfall AWA des Kantons Bern die Flachmoore und Amphibienlaichgewässer mit einem 10 Jahre dauernden Monitoring überwachen.

Aufgabe der IC Infraconsult im Rahmen des Monitorings ist die Federführung des Projektteams. Die Arbeiten umfassen Messungen des Wasserhaushaltes, Untersuchungen zur Vitalität und zur Entwicklung der Flora sowie Erhebungen der Amphibienpopulationen.

Die Bieler Stadtplanung muss sich auf Informationen über die Bevölkerungsstruktur, das Wanderungsverhalten, die Wohnverhältnisse, die Einkommenssituation und die Arbeitsplätze in den einzelnen Quartieren abstützen.

Im Auftrag der Stadtplanung beschaffte und analysierte IC Infraconsult entsprechende statistische Daten aus unterschiedlichen Quellen und bereitete diese zu einer übersichtlichen Planungsgrundlage auf.

Damit kann die Stadtplanung die spezifischen Gegebenheiten der einzelnen Stadtquartiere berücksichtigen, zum Beispiel im Rahmen der Schulraumplanung.

Alljährlich organisiert das Bundesamt für Gesundheit eine „Partnerplattform Tabakprävention“. Das Thema der diesjährigen Veranstaltung lautete „Die Tabakprävention im Rahmen der umfassenden Gesundheitsförderung und Prävention“.

Das BAG hat IC Infraconsult beauftragt, den Grossanlass vom 13. Juni 2017 in Bern zu moderieren. Neben der Tagungsmoderation bereitete Sie in enger Absprache mit BAG, Programmleitung und anderen Akteuren der Tabakprävention die Partnerplattform inhaltlich vor und übernahm ebenfalls die Berichterstattung der Partnerplattform.

Die aktuelle Ortsplanung der Gemeinde Merlach/Meyriez stammt aus dem Jahr 1997 mit Teilrevisionen in den Jahren 2005 und 2013 und soll aufgrund rechtlicher Änderungen und neuen planerischen Bedürfnisse angepasst werden. Aufgrund der speziellen örtlichen Lage erfolgt dies abgestimmt auf die Nachbarsgemeinde Gemeinde Murten.

Die Gesamtrevision der Ortsplanung beinhaltet die Erstellung von Gemeinderichtplänen zu den Themen Siedlung, Energie, Verkehr und Landschaft in Zusammenarbeit mit externen Planern, die Neufassung des Gemeindebaureglements und des Zonennutzungsplans inkl. der Festlegung der Gewässerräume sowie Naturgefahren. Die Gemeinde wird während des ganzen Planungsverfahrens (Mitwirkung, Öffentliche Auflage, Genehmigung) von IC Infraconsult begleitet und in der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt.

Die neue Ortsplanung ermöglicht es der Gemeinde ihre gewünschte räumliche Entwicklung der nächsten 15 Jahre umzusetzen.

Seit dem 1. Januar 2016 ist der Bundesbeschluss über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur in Kraft. Mit dem Strategischen Entwicklungsprogramm Bahninfrastruktur (STEP) will das Bundesamt für Verkehr BAV bestehende Engpässe entschärfen.

IC Infraconsult AG erarbeitet im Rahmen des STEP für den Ausbauschritt 2030/35 drei Umweltverträglichkeitsberichte zur Weiterentwicklung des schweizerischen Bahnnetzes. Mit der Direktlinie von Neuenburg nach La Chaux-de-Fonds soll die bisherige Zugstrecke ersetzt und höhere Frequenzen eingeführt werden. IC Infraconsult erarbeitet hierfür den benötigten UVB. Für Angebotsausbauten in der Deutschschweiz auf den Strecken Zürich-Winterthur (Brüttenertunnel) und Zürich-Zug-Luzern (Zimmerberg-Basistunnel II) überarbeitet sie den bisherigen UVB 1. Stufe. Eine besondere Herausforderung der drei Projekte sind die Planung des Abtransports und die Deponierung des anfallenden Tunnel-Ausbruchmaterials sowie die durch die Linienführung möglicherweise tangierten Grundwasserschutzzonen.

Im Oktober 2014 wurde am Sitz der Eidgenössischen Forschungsanstalt WSL in Birmensdorf das von den Bundesämtern für Landwirtschaft (BLW) und Umwelt (BAFU) mitfinanzierte nationale Pflanzenschutzlabor der Sicherheitsstufe 1-3 eröffnet. Im Hinblick auf die Inbetriebnahme beabsichtigte das BAFU die bisherigen Vereinbarungen mit der WSL im Bereich Waldschutz in einem Vertragswerk zusammenzufassen, das neu auch die Leistungen, Abläufe und die Abgeltung künftiger Leistungen des neuen Pflanzenschutzlabors umfasst.

IC Infraconsult unterstützte das BAFU bei der Definition des Pflichtenhefts, bei der Ausarbeitung des Vertragsdokuments und bei den Verhandlungen mit der WSL. Der neue Leistungsvertrag zwischen BAFU und WSL für wissenschaftliche Analyse, Beratung und Information zum Schutz des Waldes vor biotischen Gefahren ist am 1.1.2016 in Kraft getreten.

Das Hochwasser von 2005 war der Auslöser für umfangreiche Planungsarbeiten zur Verbesserung der Hochwassersicherheit im Sarneraatal.

IC Infraconsult und Oeko-B erhielten den Auftrag, das Projekt mit einer Verbreiterung und Tieferlegung der Sarneraa vom Sarner- bis zum Wichelsee auf seine Umweltverträglichkeit zu untersuchen (Hauptuntersuchung). Besonders betroffen von diesem Projekt sind die Gewässer (Grundwasser, Oberflächengewässer, Wasserhaushalt der Feuchtgebiete) und die dort vorkommende Flora und Fauna, der Boden (Altlasten, Deponieraum) sowie Landschaft und Ortsbild.

Aus den Beeinträchtigungen wurden Schutz-, Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen abgeleitet, die bei einer Realisierung zwingend umgesetzt werden müssen.

Der Bau der Nordumfahrung Saanen wurde 2008 in Angriff genommen. Die Umfahrungsstrasse umfasst einen Tagbautunnel mit den entsprechenden Anschlussbauwerken. Sie verläuft in einem landschaftlich sensiblen Gebiet.

IC Infraconsult ist bei diesem Projekt mit der Umweltbaubegleitung (UBB) inkl. bodenkundlicher Baubegleitung (BBB) beauftragt. Die damit verbundenen Arbeiten waren sehr vielfältig und umfassten das Erstellen von Konzepten, die ökologische Optimierung während der Submissionsphase, als zentrales Element die ökologische Begleitung während der Bauphase (Vollzugs- und Auflagenkontrolle, Umweltaudits) sowie die Erfolgskontrolle nach Fertigstellung der Umfahrung. IC Infraconsult leitete im Rahmen dieses Auftrags auch die Revitalisierung des Bortgräblis (Planung und Ausführung).

Die Limmatkraftwerke AG plant ihr Wasserkraftwerk Turgi auszubauen. Mit einer Konzessionserweiterung will sie die turbinierbare Wassermenge und Stromproduktion erhöhen. Damit ändert sich das Restwasserregime und es kommt zu Eingriffen in die Umwelt.

IC Infraconsult erstellte zusammen mit dem Büro Fischwerk für die Limmatkraftwerke AG den Umweltbericht für das Bauvorhaben. Zu den wichtigsten Arbeiten gehören: die Erhebung ökologischer Zustandsaufnahmen, Definition von Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen und die Entwicklung eines Konzepts für die Wirkungskontrolle. Dafür kartierte IC Infraconsult die Uferlebensräume und evaluierte die Fundnachweise von Tier- und Pflanzenarten. Anschliessend wurden eine Defizitanalyse erstellt sowie Ziele und Massnahmen formuliert mit denen eine möglichst grosse Zielerfüllung erreicht werden kann.