Das Nationale Forschungsprogramm „Ressource Holz“ (NFP 66) widmet sich mit seinen dreissig Forschungsprojekten einer besseren Nutzung der erneuerbaren Ressource Holz.

Das vom SNF an IC Infraconsult erteilte Mandat zur „Leitung des Wissens- und Technologietransfers (WTT)“ beinhaltet spezifische Kommunikations- und Dialoganstrengungen, um den Austausch zwischen Forschenden und der Industrie zu gewährleisten. Ausserdem sollen Politik, Behörden und Nichtregierungsorganisationen für alle Formen der intelligenten Holznutzung sensibilisiert werden. Die vielfältigen Aktivitäten basieren auf einem zuvor erstellten WTT-Konzept und bestehen etwa aus der Organisation und Moderation von Workshops, dem Support der Forschungsteams in Kommunikations- und Umsetzungsangelegenheiten sowie im Vertrieb einer Wanderausstellung und eines regelmässigen Newsletters. Ausserdem beteiligt sich IC Infraconsult an der Zusammenführung der Forschungsergebnisse in einer umfassenderen Programmsynthese.

Im Jahr 2008 hat der Bund die Neue Regionalpolitik NRP lanciert. Das Mehrjahresprogramm 2008–2015 sollte im Kanton Bern im Rahmen von zwei vierjährigen Regionalen Förderprogrammen umgesetzt werden. Es wurden Entwicklungsleitsätze und entsprechende Projekte erarbeitet und abgestützt darauf Darlehen und Beiträge von Bund und Kanton gesprochen.

IC Infraconsult unterstützte die Regionalkonferenz Oberland-Ost bei der Auswertung des laufenden Regionalen Förderprogramms und bei dessen Aktualisierung für die zweite Umsetzungsperiode (2012–2015).

Der Grosse Rat des Kantons Bern hat im März 2012 im Zusammenhang mit der Neuerstellung des „Campus Biel“ vom Regierungsrat verlangt, die verbleibenden Standorte Bern und Burgdorf „umfassend und vertieft“ zu prüfen.

IC Infraconsult unterstützte die Erziehungsdirektion des Kantons Bern bei der Erstellung eines Ziel-/Kriteriensystems und bei der Beurteilung von mehreren Standortvarianten. Die Arbeiten wurden in enger Zusammenarbeit mit einem Projektteam aus den beteiligten Direktionen sowie einem Steuerungsausschuss und einer Begleitgruppe realisiert.

Abfall fällt in jedem Haushalt an und in jeder Gemeinde funktioniert die Abfallentsorgung etwas anders. Um die fremdsprachigen Einwohnerinnen und Einwohner von Ostermundigen über das Sammeln und Entsorgen der Abfälle zu informieren, liess die Gemeinde ein mehrsprachiges Abfallinfoblatt erarbeiten.

IC Infraconsult konzipierte die Publikation, erarbeitete Texte und Layout, koordinierte Übersetzungen, Druck und Versand. Die Informationen zur Abfallentsorgung liegen nun in Deutsch, Französisch, Italienisch, Englisch, Spanisch, Portugiesisch, Mazedonisch, Serbisch, Albanisch, Türkisch, Arabisch und Tamil vor.

Die Abfallentsorgungsstrategie der Gemeinde Ostermundigen aus dem Jahr 2005 genügt den anstehenden Herausforderungen nicht mehr und wurde deshalb mit Unterstützung von IC Infraconsult überarbeitet.

In Zusammenarbeit mit einer „Spezialkommission“ wurden anhand des Ist-Zustandes Handlungsszenarien und Umsetzungsvorschläge erarbeitet.

Mit der angepassten Abfallentsorgungsstrategie verfügt die Gemeinde Ostermundigen nun über eine Strategie, welche die neuen gesellschaftlichen und technischen Entwicklungen (wie Littering oder biogene Abfälle) gebührend berücksichtigt und den Sammeldienst optimiert (zum Beispiel für Grobgut und Metall).

Projektinitiant Wilhelm Stettler möchte auf dem Areal „Du Lac“ in Därligen ein Appartementhaus erstellen. Dazu ist eine Anpassung der bestehenden Überbauungsordnung (UeO) notwendig.

IC Infraconsult passt das dafür notwendige Planungsinstrument an. Nebst der fachlichen Unterstützung begleitet IC den Auftraggeber bei der Durchführung der einzelnen Schritte des Planerlassverfahrens.

Das neue Tramdepot der Bernmobil AG liegt an der Bolligenstrasse in Bern auf einem ehemaligen Grundstück der Armee. Neben dem Depotgebäude umfasste das Bauprojekt auch dessen Erschliessung durch eine neue Brücke über die Autobahn A6 und einen neuen Gleisabschnitt auf der Mingerstrasse.

Die IC Infraconsult war mit der Umweltbaubegleitung (UBB) beauftragt. In diesem Rahmen hat sie auch die Detailprojektierung der ökologischen Schutz-, Ersatz- und Aufwertungsmassnahmen vorgenommen.

In der Schweiz werden laufend Fliessgewässer renaturiert. Neben dem wasserbaulichen und dem ökologischen Mehrwert wird auch der Erholungswert von naturnahen Flusslandschaften vorgebracht. Doch wie lässt sich dieser messen?

Im Auftrag des BAFU ermittelte die IC Infraconsult in vier Gemeinden die Zahlungsbereitschaft der Bevölkerung für natürliche Gewässergestaltung und Zugang zum Gewässer mit der Methode der Discrete-Choice-Experimente. Die Bevölkerung schätzt naturnahe Fliessgewässer als Naherholungsräume und sie ist bereit, diese finanziell zu unterstützen. Es ist jedoch wichtig, dass zumindest ein Teil des Gewässers auch zugänglich bleibt. Mit der Methode der Discrete-Choice-Experimente lassen sich Zahlungsbereitschaften für öffentliche Güter berechnen. IC Infraconsult ist spezialisiert auf Befragungen zur Landschaftsentwicklung.

Der Fonds für Verkehrssicherheit FVS überprüft alle 3 bis 5 Jahre seine Tätigkeit und legt die zukünftigen Schwerpunkte fest.

Zu diesem Zweck untersuchte die Arbeitsgemeinschaft PTV SWISS AG / risicare GmbH / IC Infraconsult AG die Auswirkungen von Präventionsmassnahmen auf das Unfallgeschehen im Strassenverkehr für die Jahre 2003-2008. IC Infraconsult inventarisierte sämtliche Präventionsmassnahmen, die in der Schweiz zugunsten der Strassenverkehrssicherheit durchgeführt oder geplant wurden. Die Massnahmen wurden anschliessend auf ihre Wirkungsfelder hin analysiert und mit den Schwerpunkten im Unfallgeschehen abgeglichen.

Aus diesem „Matching“ hat die Arbeitsgemeinschaft verschiedene Empfehlungen für die FVS-Strategie 2010-2014 abgeleitet.

Im Sog der von den USA ausgegangenen Immobilien- und Bankenkrise befindet sich die Wirtschaft weltweit auf Talfahrt. Eine Folge davon ist die vielerorts zunehmende Arbeitslosigkeit und die soziale Ungerechtigkeit.

Die Gewerkschaft Unia beauftragte daher IC Infraconsult mit der Prozessbegleitung zu einer „konjunkturpolitschen Agenda“ mit den zentralen Forderungen an eine sozial und ökologisch nachhaltigen Konjunktur- und Wirtschaftspolitik.

Die Agenda dient als Anstoss für die Diskussion im Kanton Bern über eine aktivere Wirtschaftspolitik über die aktuelle Krise hinaus.